HOME Markusevangelium auf Schwäbisch  
   

Ein kurzer Überblick über die Entstehung

 
   

Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus hat 2006 eine Handreichung für den Unterricht herausgegeben: „Dialekte in Bayern“.


Zur selben Zeit erklärte sich unter der Leitung von Pfarrer Michael Wassermann einige Mundartdichter bereit, das Markusevangelium ins Schwäbische zu übersetzen.


Der „Medienpädagogische Arbeitskreis der Evang.- Luth. Kirche in Schwaben“ (MPAK) hatte dann die Idee, die „Schwäbische Bibel“ als Hörbuch von Schülern erzählen zu lassen. Allen Beteiligten war es ein Anliegen, dass schwabenweit Schüler die Bibel in ihrer schwäbischen Mundart lesen können (beteiligt waren hier die Autoren und Mitarbeiter Dieter Breuksch, Werner König, Annelie Mackinnon, Heinz Rehlen, Tobias Stetter, Liane Schmidt, Michael Wassermann +).


Dabei konnten ausgewählte Schüler und Schülerinnen „so, wie ihnen der Schnabel gewachsen war“, die Textstellen vortragen. Michael Wassermann begleitete dieses Projekt, in dem er den Kindern bei den Tonaufnahmen zur Seite stand. An dem Hörbuch beteiligen sich 30 Schüler- und Schülerinnen.


Die ersten Versuche, Bibeltexte auf Schwäbisch aufzunehmen, wurden im Schuljahr 2004/2005 in der Volksschule in Heimertingen gestartet.

Eine Pressekonferenz und die Präsentation der ersten Tonaufnahmen wurden am Montag, den 25.07.2005 im Bauernhofmuseum in Illerbeuren abgehalten.


Am 11.11.2006 fand eine weitere Pressekonferenz in der VS Heimertingen statt. Als Schirmherr des Projekts engagierte sich der damalige Landwirtschaftsminister Miller. In seiner Rede lud er die Schulen in Schwaben ein, an diesem Projekt teilzunehmen.

 

Am Freitag, den 1. Dezember 2006 wurde das Markusevangelium auf Schwäbisch bei der Verabschiedung von Pfarrer Rehlen in Augsburg vorgestellt.
Der zwölfjährige Maximilian konnte die Anwesenden mit seinem Vortrag „Die Stillung des Sturms“ beeindrucken.


Am 16.01.2007 strahlte das TV-Allgäu eine Sendung über das gesamte Projekt aus. Das Thema dieser Sendung war: „Lant die Kinder zu mir komme!“ Den Schwerpunkt bildete ein Schattenspiel, das von der Lehrerin Frau Dörr einstudiert wurde. Dieses Spiel wurde mit schwäbischen Dialogen untermalt.


Als der Regionalbischof Michael Grabow 2007 von Schwäbischen Bibel erfahren hatte, sagte er zu, sich mit einem Vorwort an diesem Projekt zu beteiligen.


Am Mittwoch, den 24.09.2008 wurde der gesamte Arbeitskreis vom bayrischen Kultusministerium eingeladen, um den vorläufigen Abschluss dieses Projekts der Öffentlichkeit vorzustellen. In diesem Zusammenhang überreichten wir ein Exemplar der Schwäbischen Bibel und eine Audio-CD dem Landwirtschaftsminister Josef Miller sowie dem Amtschef des Kultusministeriums Ministerialdirektor Josef Erhard.


Am Montag, den 27.04.2009 konnte das gedruckte Markusevangelium als Hörbuch (CD) in einer Pressekonferenz in der Frauenkirche den Memmingen präsentiert werden.


Auch der regionale Rundfunk in Memmingen machte auf dieses Projekt in einer Sonntagssendung aufmerksam.

 

Das Team
des Medienpädagogische Arbeitskreis
der Evang. - Luth. Kirche in Schwaben